User Monitoring im US Wahlkampf 2016 (UMUSE)

Das Forschungsprojekt: "User Monitoring of US-Elections (UMUSE)" misst die Online-Nachfrage
bei Kandidaten und Themen rund um den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2016.

Das UMUSE Projekt will mit neuen Methoden die Benutzer-Nachfrage rund um die US-Präsidentschaftswahlen während elf Monaten erforschen (1. Januar bis 8. November 2016). Dies geschieht in den USA selbst, aber auch in Grossbritannien, Kanada und weltweit. Mit Computerunterstützten Inhaltsanalysen (CUI) monitorisiert und sammelt UMUSE systematisch regionale und weltweite Daten von allen Suchmaschinen und Sozialen Netzwerken mit den entsprechenden Such-Patterns. Das Projekt baut auf früheren US-Wahlkampfuntersuchungen des IFAA aus den Jahren 2004 und 2008 auf. Das Projekt soll aufzeigen wie sich die Benutzer-Nachfrage gegenüber Themen und Kandidaten in Anlehnung an die Medienberichterstattung entwickelt und verändert. Gleichzeitig soll die User-Perspektive im Kontrast zu bestehenden Umfragen und Poll's stärker berücksichtigt werden. Es basiert auf unabhängigen, neutralen, wissenschaftlich fundierten Daten, die in Zusammenarbeit mit der Universität Neuchâtel, der Northwestern University (USA) in Boston und dem IFAA Institut in Bern (Schweiz) erarbeitet und ausgewertet werden.

Das IFAA erhält einen Internationalen Forschungsauftrag

Das vom IFAA im Rahmen der bilateralen Forschungszusammenarbeit des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) eingereichte Programm „Science and Technology Cooperation Switzerland - Russia“ wurde vom Schweizerischen Nationalfonds bewilligt. Gemeinsam mit der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), sowie der Lomonosov Moscow State University (MSU), wurde das IFAA mit der Durchführung und Koordination des Forschungsprojektes „Comparative e-Governance between Russia and Switzerland – A Systematic Bilateral Evaluation of eGovernment on National and Regional Level“ betraut. Ziel der Forschungszusammenarbeit zwischen den drei Partnerinstituten ist es, Unterschiede im Bezug auf die Webauftritte zwischen den beiden Ländern aufzuzeigen und zu erforschen ob die eGovernment-Webseiten den Bedürfnissen der Bürger in den jeweiligen Ländern wirklich entsprechen, respektive wie die Online-Kommunikation durch die öffentlichen Verwaltungen beider Länder gegebenenfalls verbessert werden könnte. Es handelt sich dabei um ein einmaliges, innovatives und wegweisendes internationales eGovernment-Benchmarking Projekt.